Auschwitz.camp


24 Oktober 2019 – 25 Juni 2020
 

Welches Bild haben Sie von Auschwitz?

Bilder von Stacheldraht, Misshandlungen und Massenmord haben die polnische Stadt zum Symbol des Holocaust gemacht. Aber hinter dem Horror verbirgt sich eine komplexe Geschichte. Die unbekannte Geschichte der Stadt und des Lagers können Sie in der Sonderausstellung Auschwitz.camp ab 24. Oktober 2019 in Kazerne Dossin besuchen.


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Luftaufnahme vom  „Imperium Auschwitz“ mit Eisenbahnschienen, Wohnvierteln, Fabriken, Konzentrations- und Vernichtungslagern.

 
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Die Betriebszeitung von IG Farben mit prominenten Nazis auf dem Titel. Das Unternehmen baute zusammen mit der SS eine gigantische biochemische Fabrik in Auschwitz auf.
 

Ein Imperium

Auschwitz war Teil des deutschen Kolonisationsprojekts und dem „Drang in den Osten“. Auf der Suche nach Lebensraum wollte die SS dort mit Auschwitz als zentraler Metropole ein immenses Gebiet entwickeln.

Die Firma IG Farben baute dort einen gigantischen industriellen Komplex, der für das Funktionieren abhängig war von Zwangsarbeit . Ein Konzentrationslager plante Gefangene als „industriellen Grundstoff“ ein.

Wie wurde aus einem Gefängnis für Zwangsarbeiter ein Vernichtungszentrum? Wie füfrte eine Mischung aus Kolonialismus, rassistischem Gedankengut und Vernichtungspolitik zu einer der berüchtigtsten Episoden der neuen Geschichte?

Bilder, Karten und Objekte zeigen, dass das Interessengebiet Auschwitz mehr als ein Lager war. Es war ein Nazi-Imperium in vollem Aufbau.


„... wenn wir nicht unsere Lager mit Sklaven vollfüllen…, dann werden wir auch nach einem jahrelangen Krieg das Geld nicht haben, um die Siedlungen so auszustatten, dass wirklich germanische Menschen dort wohnen und in der ersten Generation verwurzeln können.“ 
Heinrich Himmler – Reichsührer SS
 

Opfer, Täter und Zuschauer

Während die Gefangenen ständig in Lebensgefahr schwebten, nahmen sich die Bewacher Zeit für Entspannung und Vergnügung. Zwei außergewöhnliche Fotoalben stehen in starkem Kontrast.

Eindringliche Schilderungen zeigen, wie Ärzte in dem Lager brutale medizinische Teste ausführen, wie ein Gebrauchsprodukt wie Zyklon B zur Massenvernichtungswaffe wird und wie unmenschliche Arbeitsmethoden zum Tod führen konnten.

Warum wurde Auschwitz von den Alliierten nicht bombardiert? Gab es jemals Widerstand im Lager? Und wie wurde nach der Befreiung mit dem Ort umgegangen? Mit einer historischen Lupe betrachten wir die unbekannten Seiten dieser komplexen Geschichte.
 

 
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Fotografieren in Auschwitz war verboten. Trotzdem entstanden zwei Fotoalben, die erhalten blieben und das Leben von Opfern und Tätern zeigen.


Praktisch

Öffnungszeiten
Mo-Di-Do-Fr: 9:00 – 17:00
Sa-So: 9:30 – 17:00
Mittwochs geschlossen
 
Preise
Individueller Besuch: 9€
Jugendliche unter 21 Jahren: 4€
Kombination mit der Dauerausstellung: 16€
Gruppen (15-20 Personen): 7.50€
Guide (optional & reservierungspflichtig): 50€
 
Daten
Vom 24. Oktober 2019
bis zum 25. Juni 2020
 
Mehr Information
www.kazernedossin.eu
www.auschwitz.camp
 

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